Kalifornien: Rauchverbot an Stränden und in Nationalparks

Rauchverbot an Stränden

 
 
 

Aufgepasst: Ab dem 1. Januar 2020 ist das Rauchen an fast allen Stränden und Parks Kaliforniens verboten. Wer mit einer Zigarette, Zigarre, Pfeife oder E-Zigarette erwischt wird, muss bis zu 23 Euro zahlen.

Sie sind schlecht für die Gesundheit und die Umwelt: Zigaretten sind an vielen Orten in der kalifornischen Natur deshalb bald tabu. „Zigaretten gehören zu den größten Verschmutzern unserer Strände“, sagte Senator Steve Glazer gegenüber der „L.A. Times“. „Sie schaden Menschen durch Passivrauchen und töten Fische, die von dem dreckigen Müll betroffen sind.“

Doch auch die vielen Brände, die in den vergangenen zwei Jahren in Kalifornien gewütet haben, zwingen Gouverneur Gavin Newsom zum Handeln. Seine Vorgänger Jerry Brown und Arnold Schwarzenegger hatten ähnliche Vorschläge mehrfach abgelehnt.

Rauchverbot in Kalifornien gilt ab 1. Januar 2020

Insgesamt mehr als 480 Kilometer Strand und 280 Staatsparks sollen ab 2020 rauchfrei werden. Auf Parkplätzen, befestigten Straßen und in speziellen Raucherbereichen darf aber weiterhin gequalmt werden.

„Mit mehr als 69 giftigen Chemikalien haben Zigarettenstummel trotz ihrer geringen Größe einen enormen negativen Einfluss auf die Umwelt und das Ökosystem in Kalifornien“, so der Senator. Umweltaktivisten geht das geplante Verbot allerdings nicht weit genug: Es sei zu dürftig, um Raucher wirklich abzuschrecken.