Ich rauche gerne – nur was?

Tod im Aschenbecher.

 
 
 

Ich werde derzeit ein alter Mann, weiß bin ich schon, und natürlich, um das Stereotyp zu erfüllen, rauche ich gerne. Freitags ist es eine Wochenend-Zigarre mit einem Whiskey dazu, einem irischen, und unter der Woche Mentholzigaretten. Und um noch weiter maximal zu triggern, rauche ich Davidoff-Menthol-Kippen.

Nur heute nicht, heute wollte ich einmal andere Zigaretten rauchen. Marlboros. In Menthol. Es gibt da mittlerweile zwei verschiedene, die einen heißen „white“, die anderen irgendwie anders. Anhand der Nikotinwerte und sonstigen Werte wollte ich eine informierte Kaufentscheidung fällen.

Immerhin geht das ja auch bei allen möglichen Lebensmitteln. Sprich, sich über die Zusammensetzung des Produktes zu informieren, und dann zu entscheiden. Und bei Zigaretten ging das auch immer. Ging.

Denn mittlerweile, wohl seit über 2 Jahren, tragen Zigaretten keine Hinweise mehr dazu, was überhaupt in ihnen enthalten ist. Wie ich auf der Seite „Rauchfrei“ lernen durfte, aus folgendem Grund:

Jedes Tabakprodukt ist gesundheitsschädlich. Entsprechende Angaben über konkrete Inhaltsstoffe auf den Verpackungen könnten darüber hinweg täuschen und Verbraucherinnen und Verbraucher glauben machen, dass es weniger schädliche bzw. eventuell sogar „harmlose“ Tabakprodukte gebe.

Aha. Jede Zigarette ist gesundheitsschädlich. Wow. Deswegen darf ich mich also nicht mehr informieren. Dieser wunderbare Satz ist von Menschen, die auch über Dinge überrascht sind wie „Wasser macht naß“ oder „Salzen macht salzig“. Dummbatzen. Es ist schön zu erfahren, dass die EU uns Raucher alle in diese Kategorie Menschen einordnet.

Ich habe mir dann einfach die „whites“ gekauft. Passte irgendwie.