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BdZ und NGG: Zigarren und Zigarillos sind ein Genussartikel und benötigen regulatorische Ausnahmen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: v.wollny   
Mittwoch, den 26. April 2017 um 10:08 Uhr

 

Bonn, Hamburg (BdZ) - Die Tabakbranche unterliegt in Europa und auch in Deutschland immer strenger werdenden Regulierungen, die die mittelständischen und meist familiengeführten Unternehmen der Zigarrenindustrie zunehmend vor immer größere Probleme stellen.

 

Von Zigarren und Zigarillos geht nach Ansicht von BdZ und NGG keine Gefährdung für Jugendliche aus (Bild: Dan Smith, Lizenz: CC)

 

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und der Bundesverband der Zigarrenindustrie haben in einem gemeinsamen politischen Appel diese Sorge zum Ausdruck gebracht und setzen sich gegenüber Politik und Ministerien dafür ein, dass für Zigarren und Zigarillos schon jetzt bestehende Ausnahmen auch in Zukunft gelten sollten.

"Das Kulturgut Zigarre und Zigarillo wird meist von Männern gehobenen Alters genossen", so Bodo Mehrlein, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Zigarrenindustrie, "ein Jugendschutzproblem besteht somit in der Praxis nicht". Die Gewerkschaft NGG erkennt die besondere Situation der Zigarrenindustrie ebenfalls: "Bei der Zigarrenindustrie handelt es sich noch in großen Teilen um echtes Handwerk: Dies ist an dem sehr lohnintensiven Herstellungsprozess sehr deutlich zu erkennen", so die NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger.

 

Mit sehr großer Sorge sieht die Zigarrenindustrie die Einführung eines Systems der Rückverfolgbarkeit für Tabakprodukte, das den Tabakschmuggel zukünftig verhindern soll. Hier ist man sich einig, dass diese Maßnahme unverhältnismäßig ist, da es bei Zigarren und Zigarillos nachweislich keinen Tabakschmuggel gibt, diese Maßnahmen aber die mittelständischen Unternehmen in ihrer Wirtschaftlichkeit bedrohen werden.

 

Hier geht es direkt zum politischen Appell: http://ots.de/d2HVK

 



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