Tag der offenen Tür: alles zur Zigarre

Beim Tag der offenen Tür im Heimatmuseum in der Alten Schule drehte sich am Sonntag alles rund um die Zeit der Industrialisierung.

Insbesondere ging es um die Zigarrenherstellung, die in Nattheim Anfang des 20. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle spielte. Wie schon im vergangenen Jahr führten die kleinen Museumguides Ludwig, Philipp und Jonas mit mehreren Klassenkameraden der Wiesbühlschule die Besucher durch das Museum.

Und sie hatten etwas ganz Besonderes zu zeigen: ihre eigenen kleinen Museen in Zigarrenkisten – voller persönlicher Dinge, die die Schüler als museumsreif erachtet hatten. Darunter Murmeln, Batterien, Münzen, Eicheln, Hundefelle, Schrauben, Nägel und Federn. Dass die Idee etwas ganz besonderes zeigte sich auch daran: Das Radio war auf die kleinen Museen aufmerksam geworden. Eine SWR-Reporterin besuchte die Schule und befragte die Kinder.

Außerdem gab es am Tag der offenen Tür Punsch und Glühwein, die Märchenerzählerin Carmen Stumpf gab Geschichten zum Besten, die Landfrauen stellten eigene Suppennudeln her und auch die Modelleisenbahner zeigten ihre Anlage.